Schließung der Filiale der Sparkasse in Zell

Antrag auf Prüfung der Nachnutzung der Räumlichkeiten als Dorfladen

Die Lichter der Zeller Sparkassenfiliale sollen laut Veröffentlichung in der Tagespresse im kommenden Frühjahr endgültig erlöschen – die Filiale wird geschlossen. Eine Entwicklung, die vielleicht auch aufgrund des veränderten Verhaltens von und allen als Bankkunden absehbar war. Zunehmendes Homebanking und die Nutzung von Online-Möglichkeiten für Finanzdienstleistungen tun ihr Übriges.

 

Vielleicht ist das aber auch eine Chance, in diesen Räumen den lange diskutierten Dorfladen einzurichten. Viele weitere Möglichkeiten werden wir dafür aufgrund der Anforderung an ein solches Gebäude in zentraler Ortslage nicht bekommen.

 

Als AWB haben wir daher einen Antrag an die Marktgemeinde formuliert, mit dem wir um Prüfung bitten, ob eine solche Einrichtung als Nachfolgelösung im Erdgeschoss der Bankfiliale in Frage kommt.

 

Wenn ihr auch der Meinung seid, dass es mit einem Laden vorangehen soll, geht bitte auf die Mitglieder des Gemeinderates zu und unterstützt die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und nach einem Betreiber/Pächter.  Denn Gemeinde sind wir alle.

 

Eure Aktiven Waldsteinbürger


Aktuelles aus Zell

Entfall der Herbstkirchweih

Corona-bedingt entfällt die diesjährige Herbtskirchweih.

 

Kein Wiesenfest in 2021

Auch im kommenden Jahr wird es kein Wiesenfest am Zeller Haidberg geben. Erst im Jahr darauf wird der zweijährige Turnus in bekannter Form wieder beginnen. Das nächste Wiesenfest findet damit vom 15. Bis 18. Juli 2022 statt. 

Zum Trost: Die Laienspielgruppe Zell plant ihr bekanntes Sommerfest im Park für 2021!

 

RockmanRun

Erstmals findet in Zell am 12.06.2021 die Austragung des RockmanRun statt. Die Veranstalter lassen 400 Teilnehmer für diesen „Geländelauf mit Hindernissen“ zu, den es entweder auf der kleinen Distanz von 9 KM, oder der großen mit 19 KM in der Waldstein-Region zu bewältigen gilt. Als Festgelände steht das Areal des TSV Zell an der Reinersreuther Straße zur Verfügung. Vereine haben die Möglichkeit, sich einzubringen. Für Vorabinfos steht Sven Schellhaas als Mitglied des Organisatoren-Teams zur Verfügung.

 

Eckhaus „Marktplatz 3“

Nach jahrelangen Debatten, Planungen und mehreren Anläufen steht nun fest: Keine Sanierung, sondern ein Neubau soll es werden. Für den baufälligen Schandfleck am Marktplatz erhielt der Markt Zell zwar ursprünglich die Förder-Zusage für eine Sanierung, die dann aber überraschend doch aus wirtschaftlichen Gründen seitens der Regierung von Oberfranken zurückgezogen wurde. Die Erkenntnis, dass ein Neubau günstiger käme, war ausschlaggebend. Der Gemeinderat beschloss in der Sitzung am 25.09.2020 einstimmig den Bauplan für dieses Vorhaben, das zügig umgesetzt werden soll.

 

Gebäude „Marktplatz 11“

Der Abriss und die Neugestaltung der Freifläche wird hochprozentig gefördert. Nun steht die Umsetzung der Maßnahme an.

Auch der Marktplatz selbst ist nicht aus dem Fokus gerückt. Es bestehe Einigkeit mit dem Landratsamt, diese Sanierungs-Maßnahme in 2022 anzugehen.

Der aktuelle Planungsstand sieht vor, die Bau- und Sanierungsmaßnahmen in der Zeller Ortsmitte in 2022 anzugehen, so dass der Markplatz zur 700-Jahr-Feier in 2023 sich von seiner besten und neuen Seite zeigt.

 

Anwesen „Großlosnitz 11“

Das Haus wird von der Gemeinde gekauft und abgerissen. Über das Programm „Förderoffensive Nordostbayern“ wird das Projekt gefördert. Im Anschluss ist geplant, auf der Freifläche einen Spielplatz für die Großlosnitzer Kinder zu errichten.

 

Förderung der Kinder- und Jugendarbeit

Wie in den Vorjahren können sich auch wieder in diesem Jahr die Zeller Vereine um die finanzielle Unterstützung ihrer Arbeit durch die Gemeinde bewerben. Die Bewerbungsfrist wird bis Jahresende verlängert.

Als Fraktion haben wir angeregt, die zur Verfügung stehenden Mittel von 1.500€ aufzustocken und Verteilschlüssel zu modifizieren. Da die Vereine sämtliche Feste mit Ihren Mitgliedern bestreiten und die Gemeinde auch beim Wiesenfest tatkräftig unterstützen, sollte nun den Vereinen (auch teils wegen Corona-bedingtem Wegbrechen von Einnahmen) mehr Unterstützung zukommen und geholfen werden. In einer der künftigen Sitzung wird sich der Gemeinderat damit befassen.

 

Sanierung von Straßen

Die Planungen für die Sanierung der Straße „Hinterer Steinbühl“ und der Zufahrt zum Waldsteinhaus gehen voran. Aufgrund des schlechten Zustandes der Asphaltdecken, sollten beide Maßnahmen zeitnah angegangen werden.

 

Finanzen

Am Rande der Besprechung zum verabschiedeten Nachtraghaushalt für 2020 gab die Verwaltung bekannt, dass die Verschuldung der Kommune Ende 2020 voraussichtlich auf ein historisches Tief sinken wird. Bei der oft zitierten Pro-Kopf-Verschuldung sie ein Wert von unter 290€ anvisiert. Damit würde der bayerische Landesdurchschnitt deutlich unterschritten, obwohl dieses Jahr keine Sondertilgung vorgesehen ist.

 

Bei Fragen zu den Projekten stehen euch die AWB-Gemeinderäte Nadja Rudolph, Gerd Kilpert, sowie Marius und Matthias Bloß gerne Rede und Antwort. Sprecht uns drauf an.


Zell lässt Funkmast bauen

Vor mehr als fünf Jahren kam die Telekom auf den Markt Zell mit der Suche nach einem Standort für einen Mobilfunkmast im Gemeindebereich zu. Der sog. „Suchkreis“ definiert dabei den Bereich, in dem die Telekom vorzugsweise den Mast errichten möchte. Dieser Suchkreis umfasst hauptsächlich den Bereich Ortsmitte, Marktplatz, Bahnhofstraße, sowie teils gewerblich genutzte Flächen rund um den Bauhof / Fa. Achenbach und Fa. Müller-Zell. Bereits in der vorangegangenen Amtsperiode des Gemeinderates wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, um die teils hitzig diskutierten möglichen Standorte auf ihre Eignung hin zu überprüfen.

 

In der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag 30.07.2020 war das Thema Mobilfunkmast der wesentliche Tagesordnungspunkt. Neben der Kommunalbeauftragten der Telekom, Frau Pohl, war auch Herr Ullrich von der mit dem Gutachten beauftragten Firma "Funktechanalyse" zur Sitzung anwesend. Zusammenfassend erbrachte die Vorstellung des Gutachtens folgendes Ergebnis:

 

Drei von den geprüften acht Standorten seien aufgrund gegebener Geländeeigenschaften und der deswegen zu erwartenden Feldstärken-Immissionen geeigneter als die anderen. Es handelt sich dabei um den von der ÜWG favorisierten Standort direkt am Wiesenfestplatz, sowie um zwei Standorte auf dem ehem. Müller-Zell-Areal und in der Nähe des Bahndammes am Rande des Bauhof-Gelände (zwei Vorschläge der damaligen SPD-Fraktion). Ein weiterer Vorschlag, den Mast abseits angrenzender Wohnbebauung am ehem. Bahndamm hinter dem Gelände der Fa. Achenbach zu errichten, wurde abgelehnt.

Bei der folgenden Abstimmung wurde mit der Stimmenmehrheit von ÜWG und CSU zuerst der aus 2015 stammende Beschluss aufgehoben, mit dem man sich damals auf einen Mindestabstand von 200 m zur nächsten Wohnbebauung verständigte. Der danach von BGM Penzel formulierte Beschluss, der für den Standort am Haidberg-Festplatz sei, erhielt ebenfalls die Stimmen von ÜWG und CSU. Dagegen stimmten SPD und AWB. 

Aufgrund der Stimmenverhältnisse im Gemeinderat konnte nicht verhindert werden, dass voraussichtlich in 2-3 Jahren ein bis zu 40 m hoher Betonmast am Wiesenfestplatz stehen wird. Nach bisherigen Planungen soll der Funkmast auf der Schotterfläche neben dem Toilettenhaus errichtet werden. An welcher Stelle genau und ob der Bereich um den Mast eingezäunt werden muss, wird die „Feinplanung“ ergeben, so die Aussage der Vertreterin der Telekom. 

 

Wir alle wollen auf eine sichere Mobilfunkverbindung zurückgreifen können, am besten überall gut ausgebautes Netz haben. Dass also auch Sendeanlagen dafür errichtet werden müssen, ist allen klar. Bleibt also die Frage, ob der nun gewählte Standort tatsächlich die beste Wahl ist, oder nur ein schlecht verhandelter und letztlich teurer Kompromiss. Aber dazu werden sich künftig nicht nur wir Zeller, sondern auch unsere Gäste auf dem Wohnmobilstellplatz und die Besucher künftiger Wiesenfeste eine eigene Meinung bilden müssen, wenn sie unseren Haidberg besuchen. Im Hinblick auf eine denkbare Erweiterung des Baugebietes zwischen Schiller- und Haidbergstraße dürfte der Ausblick auf einen solchen Riesen kaum kaufanregend auf potentielle Bauherren wirken. 

 

Aus unserer Sicht war es keine gute Entscheidung für unseren Ort, Chancen ihn weiterzuentwickeln werden eingeschränkt.

 

AWB, 30.07.2020


Der Zeller Gemeinderat formiert sich neu

Am 08. Mai 2020 fand die konstituierende Sitzung des frisch gewählten Gremiums Corona-bedingt in der Pausenhalle der Schule statt, um Abstandsgebote während der Versammlung einhalten zu können.

 

Neben Bauanträgen, dem diesjährigen Badebetrieb im Freibad, dem Wiesenfest und weiteren Tagesordnungspunkten, ging es vorab um die Vereidigung der neuen Ratsmitglieder, die Wahl weiterer Bürgermeister und um die künftige Zusammensetzung der Ausschüsse.

 

Die 14 Sitze (ohne Bürgermeister) verteilen sich wie folgt: ÜWG: 5 Sitze ( + 1 Bürgermeister); AWB: 4 Sitze; CSU: 3 Sitze; SPD: 2 Sitze

 

Von den fünf neu in den Marktgemeinderat Gewählten gehören drei der Fraktion der Aktiven Waldsteinbürger an. Nadja Rudolph, Gerd Kilpert und Marius Bloß bilden folglich mit Matthias Bloß (v. r. n. l. im Bild) die damit zweitstärkste Fraktion im Gremium.

 

Die Wahl zum zweiten Bürgermeister entschied Monika Jakob (CSU) als einzige Bewerberin einstimmig (15) für sich. Dritter Bürgermeister wollten mit Georg Bergmann (ÜWG) und Matthias Bloß (AWB) zwei werden. Von 15 Stimmen entfielen auf Bergmann neun, auf Bloß sechs.

 

In die Ausschüsse entsenden wir je zwei Vertreter, die ÜWG drei. CSU und SPD je einen. Im Aufsichtsrat der "Markt Zell Wohnen GmbH" sind wir künftig mit zwei von sechs Mitgliedern vertreten. Das Kuratorium der "Trude-Popp-Stiftung" besteht aus je einem Vertreter der vier Fraktionen.

Marius Bloß wurde zum Jugendbeauftragten der Gemeinde bestellt, ebenso wie Tobias Puchta (CSU).

 

FREIBAD

Gemäß dem Beschlussvorschlag der Verwaltung sollte das Freibad im Jahr 2020 geschlossen bleiben. Wir stellten den Antrag, diese Entscheidung auf die Sitzung Ende des Monats zu vertagen und parallel dazu den Badebetrieb technisch vorzubereiten. Unser Ziel ist es, die endgültigen Vorgaben aus München zu möglichen Bäderöffnungen abzuwarten, so wie es andere Kommunen mit Bädern in der Region auch tun.

Erst wenn die Rahmenbedingungen dafür aufgrund von Corona geklärt sind, soll eine Entscheidung darüber getroffen werden. Außerdem geht es auch darum, ob die Beachvolleyball-Anlage und Kiosk geöffnet und die Wiese zugänglich gemacht werden. Offensichtlich wurden die Vorbereitungen dazu bisher nicht angegangen. In einem Ausnahmejahr wie diesem Jahr, in dem vielleicht die sonst gewohnten Reisen ins Ausland im Sommer nicht wie gewohnt stattfinden können, sollte die Gemeinde als Badbetreiber alles versuchen, um unser Freibad selbst mit Einschränkungen zu öffnen. Als Argumente gegen eine Öffnung wurden Personalprobleme im Bauhof und der zeitliche Vorlauf, den die Anlage für Wartungs- und Vorbereitungsarbeiten benötigt, aufgeführt.  

Ja, es kann sein, dass wir unser Bad nicht öffnen können. Entscheiden sollten wir das aber erst, wenn alle Kriterien bekannt sind. Noch ist wohl auch nicht geprüft worden, ob der Förderverein oder die DLRG unterstützen können. Bei drei Gegenstimmen ist unser Antrag auf Vertagung der Entscheidung angenommen worden.

 

WIESENFEST UND SOMMERKIRCHWEIH

Beim diesjährigen Wiesenfest herrschte Einigkeit im Rat darüber, dass es nicht stattfinden sollte und dementsprechend abgesagt wird. Ob es im nächsten Jahr nachgeholt, ob der Turnus gar im Hinblick auf unser Jubiläumsjahr 2023 verschoben wird, etc., darüber soll nach Anregung von Bürgermeister Penzel im September beraten werden. Außerdem schlugen wir die Rücksprache mit der Laienspielgruppe vor, da die bei einer Verschiebung auf 2021 ihr für das dritte Juli-Wochenende angesetzte Parkfest angesetzt und dafür bereits Planungen laufen haben.

Ähnlich erging es der Sommerkirchweih, die am 05. Juli geplant war. Auch sie wurde abgesagt, zumal auch nur zwei Händlerzusagen vorliegen würden.

 

FUNKMAST

Seit Jahren schon beschäftigt sich der Gemeinderat mit dem Thema „Funkmast der Telekom“ und berät teils hitzig über mögliche Standorte. In der vergangenen Amtsperiode wurde ein externer Sachverständiger damit beauftragt, von der Gemeinde vorgeschlagene Standorte auf Ihre Eignung hin zu prüfen. Dessen Abschlussbericht liegt der Gemeinde längst vor, wir beantragten nun die Bekanntgabe an die Fraktionen.

Liebe Zeller, wir werden euch auch künftig auf diesem Weg über unsere Arbeit als Fraktion der Aktiven Waldsteinbürger im Gemeinderat berichten. 

 

Allen Mandatsträgern wünschen wir „ein glückliches Händchen“ bei anstehenden Entscheidungen und hoffen in den kommenden sechs Jahren auf eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit über alle Fraktionen hinweg. Die oft beschworene Überparteilichkeit sollte für uns alle keine leere Phrase sein, denn an unserem tatsächlichen Handeln und unseren Entscheidungen werden wir gemessen.

 

Eure AWB

Kontakt

Aktive Waldsteinbürger e. V.

Matthias Bloß

Falkenweg 7

95239 Zell im Fichtelgebirge

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